Posts by Kensai

    bisher wurden wirklich gute Filme aufgezählt. Bisher kenn ich auch alle und finde die auch gut.

    So den einen Lieblingsfilm habe ich gar nicht.

    "Gettysburg" habe ich natülich schon ein duzend mal gesehen.

    Habe viele Kriegsfilme:
    "die Brücke von Arnheim"
    "Stalingrad" (den halten ich für einen der besten Kriegsfilme überhaupt)
    "Full Metal Jacket"
    "Hamburger Hill"
    "Platoon"
    "Soldat James Ryan"
    ...

    Sehe auch gerne historische Filme / Dramen usw.
    "Alatriste"
    alle Kurusawa Filme "die Sieben Samurai" usw.
    "Barry Lyndon"
    "Braveheart"
    "Rob Roy"
    ...

    Liste wird fortgesetzt und aktualisiert :D

    Schwierig schwierig. Bei einer echten Schlacht dabei sein? Ob man sich das antun will is sone Sache. Wenn ich nur bei ner Schlacht dabei sein könnte wäre es tatsächlich auf bei mir ein antikes Schlachtfeld (z.B. Alesia im gallischen Krieg), weil ich gern wüsste wie die Schlachten tatsächlich abliefen. Wie die Menschen reagierten, wie geführt und gekämpft wurde usw. mit Sicherheit aber anders als in den Filmen, wo einfach nur wie in Braveheart aufeinander zu gerannt wird und sich in wildem Gemetzel der Schädel eingeschlagen wurde. Ich glaube es wurde vorsichtiger gekämpft, die Leute hatten schließlich auch riesige Angst und stürtzen sich nicht blindlinks ins Getümmel.

    Die Dinos würden mich auch interessieren. Wahrscheinlich war das auch ganz anderes als es im Lexikon steht. T-Rex war ein Angsthase und war lila oder so...

    Ansonsten würde mich aus historischer Sicht einfach das 19. Jahrhundert interessieren. Das Jahrhundert war das umwälzenste..

    Hey Bronko. Ich habe nen Vorsatz für nächste Woche. Ich will mit dem Editor von TOW III ein Schlacht von Gettysburg Szenario schreiben. Dazu werde ich erst eine Karte des Schlachtfelds von Gettysburg erstellen. Danach bastel ich den historischen OOB anhand der Zahlen, Daten und Aufstellungen aus SOW. Kleineste Einheit ist auf dem Hexfeld soll die Brigade sein. Zeitlich läuft es dann so, dass die Verstärkungseinheiten ensprechend als neue Verstärkungen auf dem Schlachtfeld eintrudeln. Ich bin mal gespannt ob ich das hinbekomme. Muss mal schauen wieviele Brigaden an der Schlacht jeweils beteiligt waren. Ich weiß allerdings net wie ich das mit der Artillierie mache, ob die die in die Brigaden eingliedere, oder ganz weglasse, oder als einzelne Einheiten den Divisionen zuordne. Blöd is halt, dass die Arti immer nur Unterstützungsfeuer geben kann, bzw. zusammen mit den Brigaden an die Front muss. Naja, mal sehen.

    Die Karte zu erstellen wird wohl am meisten Spaß machen. Weiß nur nicht wie groß die werden soll. Zu klein darf sie nicht sein, je nach Anzahl der Brigaden eben.

    Habe hier eine interessante Doku über die Schlacht vom Gettysburg entdeckt. Habe gar net gewusst das "Picketts Charge" nur ein Teil eines dreiteiligen Plans Lee's war. Stuart sollte den Culps Hill umrunden und der Union in den Rücken fallen mit 4000 Kavallerie. Aber George A. Custer hat Stuart mit 400 Mann angeriffen und tatsächlich aufgehalten, weil er sich einen Namen machen wollte :)

    Und der Culps Hill war nach einer Familie benannt..der Neffe des Namensgebener "Wesley Culp" kämpfte unter Ewell und fiel auf dem Hügel...:eek:

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    ']YouTube - ‪1-4 Gettysburg - Die Schlacht die Amerika veränderte.‬‏[/ame]

    Mag sein, die Zeit der napoleonischen Frontalangriffe war sicherlich vorbei. Selbst wenn die Rebellen durchgebrochen wären, wären Reserven aus dem rückwärtigen Raum herangeführt worden, wobei die Verluste der Rebellen in jedem Falle extrem hoch gewesen wären, was Longstreet wusste und Lee sicher auch. Sogesehen war der Angriff tatsächlich sinnlos. Wenn schon ein entscheidender Frontalangriff, dann die ganze verdammte Armee einsetzen. Anstatt mit 15.000 Mann mit 30.000 Mann angreifen, ohne größere Rücksicht auf die eigenen Flanken. (dazu passt Moltkes 4. Spruch). Aber dann wollte Lee doch nicht den totalen Verluste seiner Armee riskieren und der Krieg ging noch 2 Jahre weiter.

    Also er hätte entweder auf Longstreet hören oder alles in die Schlacht werfen müssen. Man kann natürlich aber nie genau sagen wie die Union in Falle eines Durchbruchs reagiert hätte. Das HQ der Union lag ja glaube ich nicht weit weg vom Zentrum. Man hätte in dem Fall weiter nachsetzen müssen um die Unionsarmee durcheinanderzubringen wie bei Chancelorsville, was ein Kraftakt gewesen wäre.

    Man müsste es hinbekommen solche Schlachtszenarien für Operational Art of War zu schreiben.

    Achja..wieviele Männer symbolisieren eigentlich 1 Squad? 10 oder 100? Theoretisch müsste es ja gehen z.b. die Umsetztung 1:1 zu gestalten...einfach z.B. 2000 Squads eingeben für eine 2000 Mann Brigade, dass fände ich praktischer. Ob der Nachschub dann entsprechend noch funktioniert? Probieren geht über studieren...


    Hab übrigens noch ne coole Seite entdeckt...da sind auch die Verlustzahlen einzelner Regimenter usw. abgebildet

    http://www.civilwarhome.com/foxspref.htm

    Leider nur Text..

    Lee's Einstellung war ja strategisch offensiv und taktisch defensiv zu kämpfen. Operativ war er also wie du ja auch schon gesagt hast, top. Longstreet und Jackson waren nun 2 kompetente Befehlshaber, die jeder einen Zweck erfüllen konnten. Jackson für die Offensive und Longstreet für die Defensive. Klar war grade Fredericksburg ein großer Sieg auch nur durch die Inkompetenz Burnsides. Trotzdem verteidigte Longstreet hervorragend. Vor allem auf der rechten Flanke, nicht bei der Steinmauer, im Wald wurden klug die Reserven eingesetzt und ein Einbruch verhindert. Jackson spielte seien Teil dann bei Chancelorsville bravourös.

    Leider fehlte der durch seinen Tot bei Gettysburg. Hätte Ewell Lee's zugegebenermaßen schwammigen Befehl offensiver ausgeführt und sofort den Culps Hill besetzt als die Yankees noch nicht verschanzt waren, dann wäre die Schlacht mit Sicherheit anders ausgegangen. Jackson hätte das mit Sicherheit besser gemacht.

    Longstreet wurde danach zurückgepfiffen weil Lee seinem Grundsatz in Gettysburg nicht treu geblieben ist und in einer unterlegenen Situation auf einen althergebrachten Frontalangriff setzte. Lee hatte zwar seine guten Gründe, was die Moral anbetraf. Aber Longstreet war im Recht. Sie hätten sich zwischen die Unionsarmee und Washington setzen sollen und durch den politischen Druck hätte Meade angreifen müssen, egal zu welchem Preis, was vielleicht ein zweiten Fredericksburg geworden wäre.

    Lee suchte nunmal die Entscheidung in einem ritterlichen Angriff, weil er wusste das der Krieg auf lange Sicht verloren werden musste. Er setzte eben alles auf eine Karte. Moltke hätte vielleicht auch alles auf eine Karte gesetzt und die Entscheidungsschlacht gesucht, wer weiß. Kann ich ihm auch nicht verübeln. Für den Angriff war Longstreet eben der einzig greifbare Kommandeur. Vielleicht hätte er hier wiederrum Jackson benötigt. Aber vielleicht war das Zentrum auch unter Aufbietung aller Kräfte nicht zu nehmen....

    Tja, was wäre wenn...

    Jap! Getrennt marschieren und zusammen schlagen...

    Die Strategie ist einleuchtend, funktioniert aber auch nur wenn man sich auf seine Befehlshaber und die Kommandostruktur und Disziplin verlassen kann, wie sie in der preußischen Armee in reichlichem Maß ohne Zweifel vorhanden war!

    Im amerikanischen Bürgerkrieg war das Koordinieren einzelner Angriffe schon eine riesige Herausforderung ;)

    "Wer aber an den Feind heran will, darf nicht konzentriert auf einer oder wenigen Straßen vorgehen."

    "Reichen die Kräfte des Feindes zum Weitermarschieren noch aus, so müssen es auch die unsrigen."

    "Einfaches Handeln folgerecht durchgeführt, wird am sichersten das Ziel erreichen."

    "Will man angreifen, so muss es mit Entschiedenheit geschehen."


    Graf Helmuth von Moltke