Tree of Life - niedliches Survival-Sandbox-MMO

  • Da hier ja auch Survival-Sandbox-MMOs gespielt werden:


    Aus Neugier habe ich mal in Tree of Life reingeschaut, da es z.Z. nicht so viele MMOs gibt, die mich interessieren und ich noch nicht für den Open-World-Test bei Naval Action freigeschaltet bin.


    Tree of Life ist ein Open-World Survival-Sandbox MMO, mit Ähnlichkeiten zu Rust, ArcheAge und Life is Feudal, nur eben in einer etwas verniedlichten Animationsgrafik und nicht ultrarealistisch. Neu bei Early Access auf Steam seit letzter Woche, wird also noch verbessert und überarbeitet.


    Die Features:
    -max 1000 Leute / Server, EU-Server, persistent open world MMO.
    -Full open PvP
    -detailliertes Ressourcen und Craftingsystem
    -frei bebaubare Spielwelt, man kann überall was bauen
    -man kann überall Siedlungen und Dörfer bauen, die nachts manchmal gegen KI-Mobs verteidigt werden müssen
    -lief bisher flüssig und stabil
    -es gibt einige wenige Fantasy-Mobs, aber der Großteil der Tierwelt ist "realistisch". Der Fokus liegt auf Ressourcenabbau, Crafting und Bauen.


    Als Neuankömmling stranded man an der Küste und muss sich dann durchschlagen. Bisher gab es kein Tutorial, man musste alles selbst entdecken. Skills werden durch Übung trainiert und besser, dann lassen sich höherwertige Dinge craften und nutzen. Wohl so wie in LiF.
    Wer andere Spieler angreift und tötet wird für einige Zeit rot geflaggt und ist dann als "Criminal" sichtbar. Rot geflaggte "Criminals" können ohne Strafe getötet werden und sie verlieren dann ihr gesamtes Inventory, das dann gelootet werden kann. Damit will man das Risiko für PKer etwas erhöhen.
    In der Ecke wo ich gespielt habe waren die meisten Leute aber hauptsächlich mit dem Bau ihrer Siedlungen beschäftigt und eher kooperativ drauf. Trotz Open Pvp sind anscheinend auch viele PvEr da.


    Mein Ersteindruck: Ganz nett gemacht und für Early Access schon recht gut. Ist wohl ein koreanischer Entwickler, was man der Grafik auch ansieht. Das freie Bauen in der Welt und das detaillierte Craftingsystem sind wirklich gut gelungen. Nervig sind die KI-Monster, die die eigenen Gebäude angreifen und die langen und dunklen Nächte im Spiel. Alleine kommt man irgendwann nicht mehr weiter, dafür wird das Craftingsystem dann zu komplex, es ist eher auf Gruppenspiel ausgeleg. Ein MMO eben.
    Ob das Spiel dann genug Langzeitmotivation bietet, wenn man seine max. Level erreicht, alles gebaut und ein paar PvP-Kämpfe hinter sich hat, kann ich nicht sagen.Ich denke, es wird in der nächsten Zeit weiter überarbeitet und vermutlich werden noch mehr Features eingebaut.


    P.S
    (Im Moment ist der Server gerade für 12h down für ein Hardwareupdate...)

    Das Leben ist zu kurz, um schlechte Spiele zu spielen!  :)