Beiträge von Tarpoon

    Danke.


    Beim Reformbedarf in Griecheland bin ich übrigens völlig bei euch.
    Nur beim Sparen um des reinen Sparens wegen sehe ich aktuell mehr Schaden als Nutzen.


    Zumal man bei den Folgen, die das Sparen in Griechenland hat, nicht wirklich von "angenehmen Dingen" sprechen kann, ohne dabei sehr zynisch zu wirken.


    Beispiel Gesundheitssystem:
    Angepeilt ist eine Anteil von 6% bei den Staatsausgaben (zum Vergleich: Deutschland hat 11%)


    Die Folgen (Teils natürlich auch anderen Faktoren wie hoher Arbeitslosigkeit geschuldet):
    - 30x so viele HIV Infizierte durch Wegfall von Präventionsprogrammen
    - Anstieg der Suizide um 45%
    - Verdoppelung der Anzahl an schweren Depressionen
    - 20% mehr Totgeburten
    - 43% höhere Säuglingssterblichkeit


    800.000 Arbeitslose Griechen haben keinen Versicherungsschutz. Was dann zur Folge hat, dass z.B. sich Diabetiker kein Insulin leisten können.


    Quelle: http://www.spiegel.de/wirtscha…er-griechen-a-954879.html



    Übrigens hat die griechische Regierung bereits zugesagt weiter gegen Korruption vorgehen und die Verwaltung straffen zu wollen.
    Ich schätze mal, dass da aktuell auch viel Show auf beiden Seiten dabei ist, um jeweils die eigene Klientel davon zu überzeugen, wie sehr man sich für sie eingesetzt hat.

    Deren Verwaltung ist völlig überdimensioniert für solch ein kleines Land, die fressen mehr wie deren eigenes Militär.


    Hast du da Zahlen zu? Ich finde auf die Schnelle nichts substanzielles bei Google.



    Was ich gefunden habe ist die Staatsquote* von Griechenland, die lag 2014 Schätzungsweise bei 46,36%. Deutschland hatte 2013 44,7%. Die von Griechenland erscheint mir jetzt im Vergleich nicht übermäßig hoch.


    Das Problem ist schlicht, dass viele gestrichenen Ausgaben auch gleichzeitig die Wirtschaftskraft eines Landes schwächen.


    Beispielweise haben in Deutschland die Rentner einen Anteil an 29% der Gesamtkaufkraft. Wenn der Staat jetzt die Renten kürzt, sinkt automatisch die Kaufkraft der Rentner, was wiederum die Wirtschaft schwächt (weil weniger gekauft wird), wodurch wiederum die Einnahmen des Staates sinken.
    Das gleiche geschieht, wenn der Staat massenweise seine Angestellten entlässt oder Sozialleistungen kürzt, wie es in Griechenland geschehen ist.


    Darum glaube ich, dass es sowohl den Menschen in Griechenland, als auch dem griechischen Staatshaushalt wesentlich mehr helfen würde, wenn man gezielte Mehrausgaben zulässt, statt weiter mit dem Rasenmäher Ausgaben zu senken.




    *Staatsquote ist der Anteil an der Wirtschaftskraft eines Landes, der durch die Ausgaben dieses Staates entsteht.


    Quellen:


    Staatsquote:
    http://de.statista.com/statist…atsquote-in-griechenland/
    http://de.statista.com/statist…ates-in-relation-zum-bip/


    Kaufkraft:
    http://de.statista.com/statist…kraft-nach-altersgruppen/



    ps: ich hatte leider nur 1 Semester VWL, dementsprechend kann ich die Sachverhalte nur stark vereinfacht darstellen aber ich hoffe es ist klar, worauf ich hinaus will

    Naja, Griechenland hat den zweiten Weltkrieg auch nicht gerade in guter Verfassung beendet und die hatten danach auch noch einen Bürgerkrieg und ein paar Putsche. Aber hast schon recht, das ist Äpfel und Birnen.


    Wer letztlich was zahlt ist mir letztlich relativ Wumpe.


    Mir ist wichtiger, dass man irgendwie aus dem Schlamassel wieder raus kommt. Und der bisherige Weg, den Griechen Geld zu leihen, damit diese ihre Schulden bei unseren Banken begleichen können und sie zeitgleich dazu zu zwingen, sich völlig kaputt zu sparen, hat die Lage nur weiter verschlimmert.

    Das imho entscheidene Zitat hast du leider ausgelassen Greni:


    Zitat

    Tsipras erinnerte daran, dass Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg "zurecht" mit einem Schuldenschnitt geholfen worden sei, wieder auf eigenen Beinen stehen zu können.


    Ich schätze, dass das einfach nur ein Druckmittel ist, damit Schäuble, Merkel & Co von den Kahlschlag-"Reformen" Abstand nehmen, die sie für Griechenland fordern.



    Ich finde aber auch, dass Griechenland zumindest moralisch im Recht ist, solange es sich um deutsches Staatseigentum handelt, das beschlagnahmt wird.


    Zitat Wikipedia:


    Zitat

    Die „Reparationsfrage“ im Fall Griechenlands betrifft die Rückzahlung von geraubten Geldmitteln und Entschädigungen für Kriegsschäden. Insbesondere letztere werden von deutscher Seite mit Verweis auf die
    Kriegssituation abgewiesen.


    Nachdem das Deutsche Reich bzw. die Wehrmacht im Balkanfeldzug (April 1941) Griechenland besetzte, bildete sich eine Kollaborationsregierung. Die Bank von Griechenland wurde genötigt, der Deutschen Reichsbank eine Anleihe in Höhe von 476 Millionen Reichsmark zu gewähren und ihre Devisenreserven an das Deutsche Reich abzutreten. Eine Zurückzahlung der „Besatzungskosten“ oder der „Anleihe“ ist nie erfolgt.


    Auszahlungen an Opfer von Massakern hat es von deutscher Seite nie gegeben; die Argumentation ist, es handele sich um legitime Kriegsmittel der Partisanenbekämpfung.


    Beim Fett markierten Satz rollen sich mir die Fußnägel hoch. Juristische Trickserei ist da noch eine sehr milde Ausdrucksweise.


    Disclaimer: ich habe mich da nicht wirklich tiefgründig mit beschäftigt und gebe nur mein Bauchgefühl wieder ;)

    Habe meine Mittagspause "geopfert", um mir das Video der letzten SC - Präsentation anzuschauen.



    Kurze Zusammenfassung:
    - kleiner EA-Seitenhieb bei 2:57 ;)
    - Schadensmodell und neues Schiff wird in der ersten Viertelstunde präsentiert
    - ab 14:00 gehts um FPS-Modul
    -> Motion Capturing mit Militärmenschen für alle First-Person Animationen
    -> Bei 18:15 wird das Muskelbasierte-Animationssystem kurz gezeigt
    - ab 21:20 wird die Ausrüstung für das FPS Modul gezeigt
    - ab 25:05 ein Rundgang durch eine der Maps
    - ab 30:45 wird ein neuer Spielmodus gezeigt. Ist eine Art Laser-Paintball in Schwerelosigkeit
    - bei 40:15 wird nochmal die aktuelle Roadmap gezeigt
    -> die erste Single-Player Episode soll in etwa 20 Stunden in ca 70 Mission dauern

    Das mit den Rental-Credits find ich gut.
    Hab kürzlich meine Startcredits ausgegeben, um für meine 300i 2x Raketenwerfer (Talon Twin) und 1 Gimble-Geschütz (SW16BR2 “Sawbuck”) zu holen. Und dann festgestellt, dass die Raketenwerfer ohne Raketen geliefert werden, für die ich dann 5€ nachstrecken musste.


    Aber ist ja für nenn guten Zweck ;)

    Naja, eine Creative Commons Lizenz schließt die kommerzielle Nutzung ja nicht aus, wenn nicht explizit "NC" (für No Commerce) gewählt wurde. Ob das so ist, geht aus dem Artikel ja leider nicht hervor.


    Das ist zwar ein sehr trockenes Thema aber ich finde, wenn man Tage / Wochen / Monate in die Erstellung von Inhalten steckt, sollten schon 1 - 2 Stunden drin sein, sich zu überlegen, unter welcher Lizenz man sein Werk online stellt.


    Die Links gehen übrigens nicht.

    Kurzes Update & Zwischenfazit:
    Bin mittlerweile bei Level 60 angekommen und habe die Storymission fast alle gespielt.
    Für die letzte Staffel habe mir ein Premium Schiff zugelegt, für das ich mir die Credits immerhin zu 66% selber erspielt habe. Da es aber scheinbar jedes halbes Jahr ein gutes Schiff umsonst gibt (bzw innerhalb eines Monats erspielbar), wäre das nicht mal notwendig gewesen.


    Was den Endgame Content angeht bin ich noch nicht so richtig überzeugt. Es gibt zwar ein gutes dutzend Missionen für erfahrene Spielergruppen, aber die hat man recht schnell alle gesehen.
    PVP scheint eine recht schlechte Balance zu haben, wobei ich da aber noch nicht selber reingeschaut habe.
    Wo viel Potential drinnen steckt, sind die von anderen Spielern erstellten Inhalte, da soll wohl auch bald ein neues System an den Start gehen, das diese mehr in den Fokus rückt.


    Was mir insgesamt fehlt ist der Entdecker - Aspekt den Star Trek für mich eigentlich ausmacht. Das Universum ist dafür einfach viel zu klein.
    Ärgerlich ist, dass es zeitweise massive Lag-Probleme gab, als nach einem Update die Server rappelvoll waren. Das ist aber mittlerweile (für mich zumindest) wieder in Ordnung.


    Unterm Strich kann ich das Spiel weiter empfehlen. Für ein paar Casual-Stunden in der Woche ist es sehr gut geeignet, zum Jahrelang durchsuchten eher nicht.

    Hui, das heißt für mich spätestens 2016 muss ein neuer Rechner her. Am besten schonmal anfangen zu sparen.


    Was mich ja sehr interessiert, sind Details, wie die die Persistenz im Online-Universum umsetzen wollen. Anders als z.B. bei den X Spielen kann man ja nicht einfach die Zeit bei Leerlauf im Spiel beschleunigen.
    Und was passiert z.B. mit Großkampfschiffen, wenn deren Besitzer offline sind. Despawnen die dann einfach? Oder sind die dann unverteidigt und können von jedem, der sie findet, gekapert werden?

    Bin bei den Klingonen. Laut Wiki unterscheiden sich die Missionen zum Ende hin aber kaum. kA, ob man die dann als Föderations-Romulaner und Klingonen-Romulaner zusammen spielen kann.


    Mich stört übrigens etwas, dass die Missionstexte teils nicht an die Romulaner angepasst sind. Grad wenn man gegen die Romulaner kämpft, kommen die mir, storytechnisch, recht schräg vor.
    Auch sowas wie die Duty-Officer Missionen, wo man romulanischen Schnaps beschlagnahmt, weil der auf einem romulanischen Schiff illegal sei oder die wo man eine klingonische Oper aufführt, wirkt etwas merkwürdig. ^^


    Bei der Cardassianer Episode ist das aber gut umgesetzt. Ich schätze mal, dass die das einfach bei älteren Mission, die vor den Romulanern entstanden sind, nur oberflächlich gemacht haben.

    Nachdem ich das Spiel die letzten Tage quasi durchgesuchtet habe (großzügiger Brückentagsregel sei dank ;)) bin ich jetzt bei Level 50 angelangt.


    Hab jetzt erstmal für einen Monat bezahlt (bringt jetzt zwar nicht so die dollen Vorteile, ich finde aber, dass die das verdient haben) und bin gespannt, was im Endgame so auf mich wartet. Wobei ich noch einiges an Story vor mir habe.



    @Ump42 wo treibst du dich denn rum? Bin aktuell bei der Cardassianer Episode angelangt.

    Spielt das hier jemand? Bin da vor ein paar Tagen drauf gestoßen, da die ein neues Content-Update draußen haben, und hab da seitdem ein paar ziemlich unterhaltsame Stunden als romulanischer Bird-of-Prey-Captain verbracht. (man bekommt so einen als Starterschiff http://vignette1.wikia.nocooki…0324203452&path-prefix=de )


    Ist free to play, ich habe aber bislang nicht den Eindruck, dass man irgendwo zahlen muss, um weiter zu kommen.
    Wobei ich kurz davor bin etwas Echtgeld für eine echte 90ger-Jahre TNG Uniform auszugeben. (eckige Schultern ftw! http://www.fmietzner.homepage.t-online.de/vorik/romu405.jpg ;) )



    Spielerisch würde ich das ganze als eine Art Eve-Light mit zusätzlichen Taktikshooter-Light bezeichnen.


    Die Raumkämpfe sind recht aktionreich und laufen weniger automatisiert ab als in EVE. Man hat direkte Kontrolle über das Schiff, sodass die Fähigkeiten als Pilot durchaus eine Rolle spielen.
    Die Schiffs- & Außentruppausrüstung lässt sich individuell zusammen stellen und es gibt ein einfaches Crafting System, das mir jetzt nach ein paar Stunden ingame freigeschaltet wurde.
    Man kann seinen eigenen Charakter & seine Brückenoffiziere wie in einem RPG aufleveln.


    Gestern abend bin ich dann auch in meine ersten zwei Borg-Abwehrschlachten gestolpert, wovon eine gewonnen und eine verloren wurde:



    Herunterladen kann man das Spiel hier:
    http://www.arcgames.com/de/games/star-trek-online
    Bei mir hat der Installer etwa 10GB gezogen bevor es los ging.
    Hardwareanforderungen halten sich in Grenzen (wer z.B. Arma 3 zum laufen kriegt, sollte hier eigentlich keine Probleme mit maximalen Einstellungen haben)


    ps: Die Steuerung am Boden fand ich anfangs recht gewöhnungsbedürftig, mir hat es da geholfen A&Q und D&E zu tauschen, sodass ich WASD jetzt wie einen normalen Shooter belegt habe. Umdrehen kann man sich auch mit der rechten Maustaste, dafür braucht man die Tastatur zum Glück nicht.

    Weiß ich, nur sind sie dann ja immer noch im Spiel und bieten denjenigen, die sie nutzen einen taktischen Vorteil.
    Ist mir halt zu gamey. Ich glaube wenn WWIIOnline weiter leben kann, dann als Simulation und nicht als schlechtes 2WK-Arcade-MMO.
    Ein Schritt in diese Richtung wäre das Entfernen der albernen Totenköpfe.


    Bin aber auch lange genug dabei, um zu wissen, dass man den Ratten nicht unbedingt alle Ankündigungen glauben sollte. ;)



    Zu den Grafikupdates: gab es die denn im Spiel oder nur als Newsposting? Ich dachte die konnten ewig und drei Tage kein Setup mehr erstellen und darum hat sich jetzt einiges eingesammelt, was auf einen Schlag rein kommt.

    Scheinbar tut sich endlich mal wieder was bei den Ratten.
    Seit ein paar Tagen läuft ne Open Beta für die Version 1.34.10, in der wohl, laut diesem Newsposting, auch viele Dinge für den Steam Release vorbereitet werden.


    Die größten Änderungen grob zusammen gefasst
    - jede Menge neue Grafiken und Soundeffekte
    - viele Verbesserungen an den Visieren
    - HE Granaten wurden überarbeitet & an die Leistungsfähigkeit moderner Rechner angepasst es werden jetzt wohl viel mehr Splitter berechnet


    Die optischen Verbesserungen begrüße ich sehr, hoffentlich kommt da auch noch was für die Städte und das Terrain, damit das Spiel etwas ansehnlicher wird.
    Große Gameplay Änderungen sehe ich da aktuell nicht.
    Ich würde es ja begrüßen, wenn die die Todes-Icons wieder raus nähmen. Die haben mich bei meinem letzten Kontrollbesuch doch arg gestört.



    Hier die komplette Readme, geklaut aus diesem Thread.