Posts by Siemius

    Lese jetzt mal raus, dass du kein Freund von Klicks bist und eher zu linearem Verhalten tendierst. Die MX Red sind da ziemlich gut und spielen auf jeden Fall oben mit. Hatte bis jetzt sehr gute Erfahrungen mit mehreren cherry red tastaturen gemacht.

    Was mich persönlich bei den Cherry switchen ein bisschen stört, ist dass der Kontaktpunkt erst nach der hälfte der Strecke ist. (2mm) Ich präferiere da mittlerweile wesentlich taktilere einstellungen (0,3 mm).


    Die Ergonomievorteile einer tkl sind ausschließlich durch die Breite. Wenn man eine sehr schmale Schulterbreite hat, muss man bei einer Tastatur mit numpad um die maus effektiv bedienen zu können in einem winkel nach außen arbeiten, was auf dauer nicht gut ist. Bei größeren Schulterbreiten sollte das aber eigentlich kein Problem sein. Gerade da ich gelegentlich auch mit bspw. Excel arbeite oder Arma mit mods spiele, ist das numpad schnell zum unverzichtbaren Begleiter für mich geworden.

    Bezüglich deiner Schmerzen im Fingerknochen würde ich dir raten mal eine Handballenauflage zu versuchen. Durch den veränderten Winkel hast du m.E. da eher Chancen.


    Die Corsair K65 mini wäre zum Beispiel eine gute option für dich, wenn du wirklich eine tkl willst: https://www.amazon.de/dp/B08XK…an_i_XR4BK8QCSQDBBZHMQ0T5

    Lass dich da nicht von der hässlichen leertaste abschrecken, da liegen 2 dabei.



    Mit Numpad ist in der Preisklasse wahrscheinlich die Corsair K70 mk2 die beste Option: https://www.amazon.de/dp/B07CZ…an_i_PDF6DZ8PGDN9ZBRHV42X


    Einfach mal ausprobieren. Fernabsatzgesetz sei dank


    Ich selbst hab seit Anfang 2019 die Wooting 2 im Einsatz. Die hat analoge tasten auf optischer basis und ist daher nochmal leiser als die Konkurrenz durch fehlenden physikalischen Aktivierungspunkt. Vorteil der Analoggeschichte ist auch, dass ich zum Beispiel mit einer Taste mehrere Aktionen durchführen kann. Wenn ich die W-taste reindrücke, wechselt er zwischen shift+w und w abhängig von der Drucktiefe. In z.B. Snowrunner kann ich auch voll analoge Eingaben tätigen. Weiterer Vorteil ist der einstellbare Aktivierungspunkt, welcher sich zwischen 0,1 und 4mm in inkrementen von 0,1 einstellen lässt. Einzige und erste Negativerfahrung mit dem Teil war bis jetzt das letzte event, wo ich ausversehen ein bisschen Wasser auf die Tastatur geschüttet habe und meine linke strg-taste meinte, sie wäre zu 30% eingedrückt, weil das wasser die led mit dem sensor verbunden hat. Switch raus, rauslaufen lassen, Föhn, fertig.

    Bei der sind wir dann aber schnell im Bereich vor 200€ und die Lieferzeit ist nicht "off the shelf".

    Jein. Habe das schon nachgerechnet mit ein paar gleichungen die verschiedene faktoren mit einbeziehen. Mein Bruder und ich haben das bei unseren KSP-Eskapaden schon zu Hauf gemacht.

    Hier hast du eine ganz gute Übersicht, was man in der aeronautik alles berücksichtigen kann.

    https://www.grc.nasa.gov/WWW/K-12/airplane/index.html


    Das Problem was präzise Aussagen angeht ist eher, dass die Ausgangslage sehr wage ist. Der Russe übertreibt m.E. gerne mal ein wenig was die Leistungsfähigkeit seiner Militärsysteme angeht (Siehe Armata) und nicht nur deshalb sollte man natürlich schon mit einer gewissen Skepzis an die Sache drangehen. Hinzu kommt generelle Ungenauigkeit. Als Durchmesser steht mir zum Beispiel nur "etwa ein Meter" zur Verfügung.

    Genauso wird die volle Leistungsfähigkeit eines Phalanx nicht wirklich publik gemacht sein. Da es sich um ein Defensivsystem handelt, gehe ich eher davon aus, dass das ganze ein wenig runtergespielt ist. Kann aber nur mit dem rechnen was ich hab.


    Mal andersrum Argumentiert:

    Selbst wenn ich alle Faktoren weglasse und bei Mach 10 sowie der angegebenen Gefechtsreichweite von 3,5 km bleibe, haben wir immer noch eine ganze Sekunde Zeit das Gerät zu treffen. (Mach 10 = 3402,9 m/s -> 3500(m)/3402,9(m/s)=1,03 (s))

    Da das Teil vorher schon durch das radar und auch infrarot ausgerichtet ist und auch bereits weiß, wie entsprechend vorgehalten werden muss, sind die treffchancen für das ciws sehr hoch. Und bei den Geschwindigkeiten ist jeder Treffer vernichtend.


    Natürlich bleiben es Annahmen, solange bis es empirisch überprüft wurde. Aber die sind bei weitem nicht aus dem Blauen gegriffen.

    Eine Phalanx Block 1B könnte beispielsweise gute Chancen haben. Zuverlässig getestet wurde zum ein Mach 2,4 schneller Marschflugkörper der auf 1,4 km weggebrrrtet wurde. Der wesentlich kleinere Flugkörper wurde auf 10 km über Radar erfasst und auf 7,4km übers IR. Die Kinschal soll jetzt angeblich auf bis zu Mach 10 kommen. (Meines erachtens Wahrscheinlich wirds eher Mach 7-8, aber wir glauben mal der Propaganda) Das wäre dann auf einer Höhe von 20 km. Ich gehe jetzt mal von etwa 1000 km Zielentfernung aus. (Ich weiß die Reichweite ist angeblich höher) Grob überschlagen sollten durch den in niedrigeren Gefilden wesentlich höheren Luftwiderstand, welcher zudem noch von höherer Geschwindigkeit um einiges schwerer zum tragen kommt und die Steuerung des Marschflugkörper in etwa im Ziel ein zwei drittel bis zur hälfte der initialen Geschwindigkeit aufkreuzen. Das wären dann knapp Mach 6-7. Das ist ganz klar fast unmöglich durch ein Raketengestütztes Flugabwehrsystem (z.B. BUK mit Mach 4,5) abzufangen. Jetzt kommt aber unser Phalanx "um die Ecke": Das Radar erkennt das im Vergleich größere Objekt wahrscheinlich zuverlässig auf 15 km, das sind bei Mach 7 hat das System also ein bisschen mehr als 6 Sekunden um das Gerät erfassen und zu eliminieren. Bei einer Feuerreichweite von 3,5km können wir also anderthalb sekunden draufhalten und das Gerät treffen. Das sollte technisch Machbar sein. Zumal ich bei der hohen thermischen Entwicklung auch von einer noch höheren erfassungsreichweite ausgehe, da das teil quasi glüht und der Infrarotsensor da ebenfalls ziemlich leichtes spiel haben sollte.


    Sehr interessanter Artikel zum Thema im Allgemeinen:

    https://www.spektrum.de/news/h…m-den-hyperschall/1935553

    Ich habe die Mission heute mit gestartet und wird bis Do. laufen. Wenn ihr wollt, könnt ihr immer noch den Auftrag erfüllen. Mission läuft bis Donnerstag.


    Voraussetzung: Minimum 2 Mann erforderlich zum Start der Mission

    Moin Greni,

    Server läuft leider ohne aktive Mission. Leider hast du scheinbar auch wieder das Kennwort geändert, weshalb ich jetzt auch nichts für die Jungs reinladen kann.

    Das ist kein Humor sondern Fakt. Der TOS ist viel im Einsatz (https://vid.pr0gramm.com/2022/02/27/8d8c83e4b94daed1.mp4 Video von vor 4 Tagen) und ein paar sind bereits mangels Sprit oder durchs Gelände stecken geblieben. Die wurden dann von ukrainischen Bauern mitm Traktor abgeschleppt (Hier am Beispiel TOR-System https://vid.pr0gramm.com/2022/03/02/27b00370ac62da02.mp4) und der ukrainischen Seite zur Verfügung gestellt. Da das Teil aber knapp 2 LKW-Ladungen an Munition pro Salve braucht und hauptsächlich zum Niederhalten von befestigten Stellungen oder Sperren von Abschnitten zu gebaut ist, werden die Ukrainer meines Erachtens vorerst nicht viel damit anfangen, da ein Einsatz sich meistens nur in mobiler Kriegsführung wie der offensive oder dem Verlegen lohnt. Die Ukrainer verteidigen aber hauptsächlich ihre Positionen innerhalb der Städte.

    Du könntest mal versuchen, ob es mit dem "jemalloc 64" besser läuft bei dir. Ist zwar eher CPU-Thema, aber CPU und GPU hängen bei solchen Sachen doch schon ziemlich stark zusammen.

    Erschreckend fand ich den Zustand mancher "Straßen" - Weder geteert noch mit Kies aufgeschüttet. Einfach festgefahren. Nach 30 Jahren Soli eigentlich ein Unding. Aber das wir wahrscheinlich alles in die größeren Städte investiert worden sein.


    Nicht unbedingt mein privates Urlaubsziel, aber trotzdem interessant mal zu sehen.

    Als nächstes ging es dann zur Burg, von wo aus ich einen Spaziergang durch die doch recht große Ortschaft startete.


    Der Ort war sehr typisch für Ostdeutschland. Ein paar Mietskasernen, dazwischen gepflegte Neubauten, bewohnte ältere Häuser in desolatem Zustand und einige Ruinen.

    (Mercedes gehört wahrscheinlich einem Bewohner)

    Hallo zusammen, ich war gestern für einen beruflichen Notfall in unserem Werk Weferlingen unterwegs und habe nach getaner Arbeit die Zeit für einen Spaziergang und ein paar Impressionen genutzt, die ich mit euch teilen möchte.


    Gegen Ende meiner Anfahrt von ca. 5h führte mich das Navi durch den Horst Marienthal, der uns durch den Torbogen bekannt ist. Zum Glück wurde ich nicht vom BGS aufgehalten, konnte aber leider auch keine Stationierte BO105 erblicken.


    Nach wenigen Minuten erreichte ich zunächst die Ortschaft Grasleben und überschritt kurz darauf die Grenze zur DDR.

    Da der Verkehr relativ ruhig war, konnte ich bei der Einfahrt in den Flecken Weferlingen kurz anhalten konnte aber auch hier bekannte Strukturen "wiederfinden".

    3192-arma-3-event-roter-schnee

    (VGL -

    )


    Kurz nach Einfahrt in die Ortschaft führte mich der Mercedes rechts in eine kleine Seitenstraße. Ich war schon sehr verwundert, dass hier schlanke 40 Tonner mit Sand beladen langfahren sollten. Als die Straße dann ca. 3 Meter Breit wurde und eine 90° Kurve auf eine Brücke mit 20 Tonnen Last machte, war mir dann klar, dass das nicht der Fall ist. Ich schaute kurz auf der Karte raus, aber die Straße führte tatsächlich zum Werk. Nach ein paar Metern weiter Stoß ich dann auf eine Kreuzung mit einem Bahnübergang und einem alten verlassen aussehenden Industriegebäude (Überlandwerke Weferlingen). Geradeaus führte es auf die bekannte aus zwei parallelen Platten bestehende Grenzstraße in Richtung Werk.

    Da ich leider nicht mit einem Leopard sondern mit ner C-Klasse unterwegs war endete meine Reise über den Grenzstreifen jedoch leider relativ abrupt.


    Also einen Kilometer rückwärts setzen und dann doch besser mit Google Maps fahren als mit dem Mercedes-Schrott. Mein Werksaufenthalt lief dann ziemlich glatt, wodurch ich nach ca. 2 Stunden zunächst einen lokalen Döner probieren und dann ein wenig die Gegend erkunden durfte. Als erstes ging es zur Grenze selbst:

    Sea of Thieves ist eine sich nicht ganz ernst nehmende Piratenerfahrung. Monkey Island hat da mit Sicherheit auch ein bisschen seine Finger im Spiel.


    Man segelt durch die Karibik, buddelt Schätze aus, kämpft gegen andere Schiffe, kloppt auf Skelette ein und besäuft sich. Eben was Piraten so machen.


    Das Spiel findet nen ganz guten Punkt zwischen einer nicht zu ermüdenden Mechanik und ein bisschen Herausforderung. So muss man sich beispielsweise beim Schiff um einige Faktoren kümmern: Neben dem Steuern, sollten die Segel idealerweise in den Wind gerichtet werden und entsprechend gesetzt oder gerefft werden. Der Anker ist zwar schnell geworfen, jedoch benötigt das Einholen einiges an Zeit, was durch zusätzliche Manpower beschleunigt werden kann. Die Kanonen brauchen Munition, die aus Fässern herangeschafft werden muss. Wenn das Schiff getroffen wird oder auf Grund läuft, schlägt es Leck und man muss entsprechend mit Planken nachbessern und das eingedrungene Wasser mit dem Eimer wieder an seinen ursprünglich angedachten Platz befördern. Wird der Mast durch zum Beispiel Kettenkugeln getroffen, wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit kippen und muss über die Takelage wieder hochgezogen sowie mit Holz nachgebessert werden. Ist Treibgut gesichtet, gilt es das mit der Harpune an Bord zu schaffen.


    Macht in kleinen Gruppen enorm viel Spaß, wenn man sich ein bisschen abspricht und sich auf den anderen verlassen kann.